Was in dieser Kategorie steht
Fünf der neun Artikel sind Vitamine, die anderen vier sind Präparate mit anderer Aufgabe. Das gehört an den Anfang, damit niemand lange sucht.
Vitamine im engeren Sinn sind hier: A zusammen mit E in Tropfen, D3 in Tropfen, B12 in Tropfen, ein B-Komplex und Vitamin C. Dazu kommen ein grünes Pulver, Natriumbutyrat in Kapseln, ein Präparat zur Ergänzung mit Pflanzenstoffen und Ashwagandha in Tropfen.
Wer gezielt ein einzelnes Vitamin sucht, findet es in der ersten Gruppe. Wer die ganze Bandbreite an Präparaten für eine ketogene Ernährung sehen will, ist eine Ebene höher besser aufgehoben, unter Keto Nahrungsergänzungsmittel.
Warum Tropfen statt Tabletten
Vier der fünf Vitaminpräparate kommen als Tropfen in 30-ml-Flaschen. Das hat bei fettlöslichen Vitaminen einen sachlichen Grund.
A, D und E werden nur zusammen mit Fett aufgenommen. In einer Tablette liegen sie trocken vor und brauchen eine fetthaltige Mahlzeit, in einer Öllösung bringen sie das Fett bereits mit. Bei einer ketogenen Ernährung ist das ohnehin selten ein Problem, weil Fett bei fast jeder Mahlzeit dabei ist.
Der zweite Vorteil ist die Dosierbarkeit. Wer weniger als eine ganze Einheit nehmen möchte, zählt bei Tropfen einfach anders, während sich eine Tablette schlecht vierteln lässt.
Die Zahl, auf die es beim Vergleich ankommt
Entscheidend ist nicht die Milligrammzahl allein, sondern der Anteil an der Referenzmenge. Er steht als Prozentwert bei jedem Produkt.
Die EU-Kennzeichnung arbeitet mit festen Schwellen. Ab 15 Prozent der Referenzmenge je Portion darf ein Produkt als Quelle eines Nährstoffs bezeichnet werden, ab 30 Prozent als reich daran. Erst diese Prozentzahl macht zwei Präparate vergleichbar, denn die Referenzmengen unterscheiden sich je Vitamin um mehrere Größenordnungen.
Ein Beispiel: 5 Mikrogramm klingen nach wenig, entsprechen bei Vitamin D aber der vollen Referenzmenge auf dem Etikett. 10 Milligramm Vitamin C dagegen sind ein Achtel davon. Die absolute Zahl sagt ohne Bezug nichts.
Vitamin C mit 2000 mg je Portion
Das Vitamin-C-Präparat liefert 2000 mg je Portion und liegt damit weit über der Referenzmenge von 80 mg. Es ist der einzige Artikel dieser Kategorie mit einer so klar ausgewiesenen Menge.
Auf dieser Grundlage gilt die zugelassene Angabe: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und zu einem normalen Energiestoffwechsel. Das sind die genehmigten Formulierungen, und mehr steht hier auch nicht.
Zur Menge gehört ein Hinweis. Vitamin C ist wasserlöslich, überschüssige Mengen scheidet der Körper aus, und sehr hohe Dosen können bei manchen Menschen den Stuhl weich machen. Wer das bemerkt, teilt die Portion.
Was bei ketogener Ernährung tatsächlich knapp wird
Knapp werden bei Keto vor allem Mineralstoffe und Vitamin D. In den ersten Tagen scheidet der Körper mehr Wasser aus, und mit dem Wasser gehen Natrium, Kalium und Magnesium verloren.
Diese Verluste gelten als häufigste Ursache der sogenannten Keto-Grippe mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelkrämpfen in der Umstellungsphase. Die drei Mineralstoffe sind keine Vitamine und stehen deshalb unter Elektrolyte ohne Zucker.
Vitamin D ist die zweite Lücke, und sie besteht unabhängig von Keto. Über Lebensmittel nimmt man in Deutschland im Schnitt nur 2 bis 4 Mikrogramm am Tag auf, der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr ohne Eigenbildung liegt bei 20 Mikrogramm. Von Oktober bis März reicht die Sonne für die Eigenbildung kaum aus.
Häufig gestellte Fragen
Welche Vitamine sind für die ketogene Ernährung wichtig?
Vor allem Vitamin D, dazu die Mineralstoffe. Vitamin D lässt sich über Lebensmittel kaum decken, im Winter fehlt zusätzlich die Eigenbildung über die Sonne. Natrium, Kalium und Magnesium werden gleich zu Beginn mit dem Wasser ausgeschwemmt. B12 kommt bei pflanzlicher Kost dazu.
Warum sind die Vitamine hier Tropfen?
Weil A, D und E fettlöslich sind. In einer Öllösung bringen sie das Fett für die Aufnahme mit. Außerdem lässt sich die Menge tropfenweise feiner einstellen als bei einer Tablette.
Was bedeuten die Prozentangaben auf der Packung?
Den Anteil an der täglichen Referenzmenge. Ab 15 Prozent je Portion gilt ein Produkt als Quelle des Nährstoffs, ab 30 Prozent als reich daran. Diese Zahl macht zwei Präparate vergleichbar, die absolute Menge nicht.
Wie viel Vitamin C ist enthalten?
2000 mg je Portion. Die Referenzmenge liegt bei 80 mg. Vitamin C ist wasserlöslich, überschüssige Mengen werden ausgeschieden, und sehr hohe Dosen können den Stuhl weich machen.
Sind alle Produkte hier Vitamine?
Nein, fünf von neun. Daneben stehen ein grünes Pulver, Natriumbutyrat, ein Präparat mit Pflanzenstoffen und Ashwagandha. Diese vier sind keine Vitaminpräparate.
Kann man mehrere Präparate kombinieren?
Ja, solange sich die Nährstoffe nicht doppeln. Zwei Präparate mit demselben Vitamin summieren sich. Bei fettlöslichen Vitaminen wie A und D lohnt der Blick auf die Referenzmengen besonders.
Wie lange reicht eine Flasche?
Das hängt von der Tropfenzahl je Portion ab. Sie steht auf jedem Produkt zusammen mit der Portionsgröße. Aus 30 ml ergeben sich je nach Präparat unterschiedlich viele Portionen.
Welche Nahrungsergänzung bei Keto?
Elektrolyte und Vitamin D. Natrium, Kalium und Magnesium gehen zu Beginn mit dem Wasser verloren und gelten als häufigste Ursache der Keto-Grippe. Vitamin D lässt sich über Lebensmittel kaum decken. B12 kommt bei pflanzlicher Kost dazu.