Was sind Vitalpilze?
Vitalpilze sind besondere Pilzarten, die den Körper mit zahlreichen bioaktiven Verbindungen versorgen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Sie enthalten eine Vielzahl von Substanzen, die auf verschiedenen physiologischen Ebenen wirken und die Immunfunktionen, den Stoffwechsel sowie die Anpassungsfähigkeit des Körpers unterstützen. Dazu gehören:
- Polysaccharide - insbesondere Beta-Glucane, gehören zu den wichtigsten Bestandteilen von Funktionspilzen. Sie zeichnen sich durch starke immunmodulatorische Eigenschaften aus – sie stimulieren das Immunsystem, indem sie Immunzellen wie Makrophagen, Neutrophile und T-Lymphozyten aktivieren. Dadurch stärken sie die Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen, und fördern den Schutz vor Tumoren.
- Triterpene - sind Verbindungen mit entzündungshemmenden, antioxidativen und krebshemmenden Eigenschaften. Sie können den Körper im Kampf gegen chronische Entzündungen unterstützen, die zu fortschreitenden Gewebeschäden führen. Zudem schützen Triterpene die Zellen vor oxidativem Stress, indem sie freie Radikale neutralisieren.
- Sterole - haben eine strukturelle Funktion in Pilzzellen (einschließlich Funktionspilzen), und es wird angenommen, dass sie im menschlichen Körper die kardiovaskuläre Gesundheit unterstützen. Ergosterin, ein zur Gruppe der Sterole gehörender Stoff, der natürlicherweise in Heilpilzen vorkommt, wird im Körper unter UV-Strahlung in Vitamin D2 umgewandelt. Vitamin D wiederum fördert die Knochengesundheit, reguliert den Kalziumstoffwechsel und unterstützt die Immunfunktion des Körpers.
- Antioxidantien - Vitalpilze sind reich an verschiedenen Antioxidantien, die den Körper vor oxidativem Stress schützen. Antioxidantien neutralisieren freie Radikale, die Zellschäden verursachen können und letztlich zur Alterung des Körpers sowie zur Entwicklung chronischer Krankheiten beitragen. Vitalpilze unterstützen somit die Zellgesundheit und fördern die Geweberegeneration.
Vitalpilze haben auch eine typisch adaptogene Wirkung - sie helfen dem Körper, mit körperlichem und geistigem Stress umzugehen, indem sie die Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse regulieren. Sie normalisieren also die Funktion vieler Körpersysteme, regulieren die Physiologie und verbessern das Wohlbefinden.
Welche Vitalpilze sollte man ergänzen?
Praktisch alle! Aber Vitalpilze wie Löwenmähne, Cordyceps und Reishi sind in der östlichen, japanischen und tibetischen Medizin seit Jahrtausenden bekannt und werden dort verwendet. Studien zeigen, dass sie tatsächlich eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben, indem sie wichtige biochemische Prozesse im Körper modulieren:
- Löwenmähne (auch bekannt als Igelmähne, Hericium erinaceus, Yamabushitake, Löwenmähne, Hou Tou Gu) regt die Regeneration des Nervensystems an, indem sie die Synthese des Nervenwachstumsfaktors (NGF) fördert, der zu einer verbesserten Neuroplastizität und zum Schutz der Neuronen vor oxidativem Stress beiträgt und so die Gesundheit des Gehirns und die kognitive Funktion unterstützt.
- Cordyceps (auch bekannt als Chinesische Passionsblume, Cordyceps sinensis, yarchakunbu, yarsta gnubu) intensiviert die ATP-Produktion in den Mitochondrien, was zu einer erhöhten körperlichen Leistungsfähigkeit, verbesserter Ausdauer und schnellerer Erholung der Muskeln nach dem Training führt und gleichzeitig den aeroben Stoffwechsel und den effizienten Sauerstofftransport im Körper unterstützt.
- Reishi (auch bekannt als Gelbes Lackkraut, Ganoderma lucidum), bekannt als „Pilz der Unsterblichkeit“, weist aufgrund seines Gehalts an Triterpenen und Polysacchariden starke immunmodulierende Eigenschaften auf, die die Immunfunktion verbessern, das Stressniveau senken und das Nervensystem regulieren. Der Reishi unterstützt das hormonelle Gleichgewicht, wirkt entzündungshemmend und unterstützt den Körper gegen chronischen Stress und verbessert die allgemeine Immunität.
Wobei helfen Vitalpilze?
Auf biochemischer Ebene unterstützen Vitalpilze das hormonelle Gleichgewicht, senken den Cortisolspiegel (Stresshormon), verbessern den Zellstoffwechsel und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Dank ihres Gehalts an Verbindungen wie Triterpenen unterstützen sie entzündungshemmende Funktionen und schützen das Gewebe vor Schäden. Darüber hinaus unterstützt die Wirkung von Vitalpilzen auf die ATP-Produktion in den Mitochondrien eine Steigerung der Zellenergie, was sich in einer verbesserten körperlichen Leistungsfähigkeit und einer effizienteren Erholung nach dem Sport niederschlägt.
Vitalpilze zeigen auch neuroprotektive Wirkungen, indem sie nacheinander die Regeneration des Nervensystems unterstützen und die kognitiven Funktionen des Gehirns verbessern. Dies ist auf ihre Wirkung auf neuronale Wachstumsfaktoren und auf die Verringerung von oxidativem Stress im Gehirn zurückzuführen. Aufgrund dieser vielseitigen Eigenschaften haben Vitalpilze (Vitalpilze) ein breites Anwendungsspektrum zur Unterstützung der Gesundheit auf zellulärer, hormoneller und metabolischer Ebene.